Schlaganfall: Sänger G.G. Anderson in Klinik eingeliefert

Der Schlagersänger G.G. Anderson hat am vergangenen Freitag einen Schlaganfall erlitten. Seine rechte Körperhälfte sei taub gewesen und eine Gesichtshälfte habe heruntergehangen, sagte er.

Der Sänger von Titeln wie „San Valentino“ hatte im Alter von 64 Jahren einen Schlaganfall. „Ich saß am vergangenen Freitag im Sessel vor dem Fernseher. Plötzlich fühlte ich ein Unwohlsein“, erklärte Anderson der „Bild“-Zeitung. „Ich wollte meiner Frau Monika sagen, dass es mir nicht gut geht, aber ich konnte nur stammeln. Meine rechte Körperhälfte war taub und eine Gesichtshälfte hing herunter.“

Im Klinikum Werra-Meißner wurden schließlich zwei Schlaganfälle in der linken Gehirnhälfte diagnostiziert. Bleibende Schäden erwarte man aber zur Zeit nicht.

Anderson selbst will nun seinen Lebensstil ändern und gibt zu, einige Risikofaktoren außer Acht gelassen zu haben: „Ich hatte in den letzten Monaten viel Stress, bin von Auftritt zu Auftritt gehetzt. Dazu kamen die Aufnahmen zu meinem Album „Die Sterne von Rom“ und Videodrehs. Na ja, und ein paar Gläschen Wein war ich auch nie abgeneigt. Eines ist jetzt klar: Das wilde Leben ist für immer vorbei“, so der Schlagerstar.

G. G. Anderson, der mit bürgerlichem Namen Gerd Günther Grabowski heißt, ist einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersänger. Seine größten Hits waren unter anderem „Am weißen Strand von San Angelo“, „Mama Lorraine“ und „Mädchen, Mädchen“. Auch als Komponist war er sehr erfolgreich und komponierte unter anderem für Schlagerstars wie Rex Gildo, Roland Kaiser oder Heino.

Wir wünschen ihm viel Kraft für die Zeit nach dem Schlaganfall und vor allem gute Genesung!


Bildnachweis: © Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

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Über Rebecca Liebig

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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