Ohren auf und gut hingehört

01.09.2009 | Köln
Nach Schätzung der Servicegesellschaft "Forum Gutes Hören" leben in Deutschland 17 bis 20 Millionen Menschen mit einer Hörmin­derung. Vielen Betroffenen ist dies jedoch nicht bewusst, denn der Verlust des Hörens ist ein langsam eintretender Prozess. Wer sofort mehr Gewissheit über die eigene Hörfähigkeit haben möchte, kann auf unter www.central.de/hoertest einen Online-Hörtest durchführen.

Der Test

im Internet ist der erste Schritt zu einem bewussten Umgang mit dem eigenen Hörvermögen - ersetzt aber keinesfalls den Besuch beim Arzt oder Hörgeräteakustiker. Auch Hörgeräteakustiker bieten im Rahmen der "Woche des Hörens" vom 14. bis 19. September bundesweit kostenlose Hör-Checks an.

Der Fernseher ist zu leise, das Radio muss lauter aufgedreht werden oder der Gesprächspartner spricht auf einmal nicht mehr deutlich genug - das sind eventuell erste Anzeichen für ein vermindertes Hören. Die Ursachen sind vielfältig. Stress und Infektionskrankheiten können Durchblutungsstörungen hervorrufen, die neben Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei einigen Menschen auch Schwerhörigkeit zur Folge haben. Zudem beeinträchtigen extreme Lärmpegel, zum Beispiel durch permanenten Lärm im Alltag oder durch laute Musik, erheblich das Hören.

Ein großes Risiko geht von den immer beliebter werdenden MP3-Playern aus, die auch bereits in den meisten Handys integriert sind - insbesondere für Kinder und Jugendliche. Nach Schätzungen einer Studie der Europäischen Union hören bis zu 100 Millionen Menschen täglich Musik über tragbare Audioplayer. Viele Nutzer wissen jedoch nicht, dass sie ihr Gehör dadurch langfristig schädigen. Denn einige Geräte sind mit 100 bis 120 Dezibel so laut, dass die Ohren irreversibel geschädigt Die Central Krankenversicherung rät deshalb für den richtigen Umgang mit

MP3-Playern:

* Beim Kauf eines tragbaren Musikabspielgerätes sollten Sie darauf achten, dass neben dem Lautstärkeregler eine zusätzliche manuelle Lautstärkebeschränkung integriert ist.

* Der MP3-Player darf nie bis zum Anschlag aufgedreht und dauerhaft verwendet werden; schon fünf Stunden pro Woche verursachen mit einer Lautstärke von 89 Dezibel langfristig Hörschäden. Das entspricht etwa dem Schallpegel eines vorbeifahrenden Lastkraftwagens in drei Metern Entfernung. Zum Vergleich: Nach geltenden Lärmschutz-Grenzwerten ist am Arbeitsplatz bei einer Lärmbelastung von 85 Dezibel ein Gehörschutz Pflicht.

* Umgebungen mit ständigem Lärm sind für das Gehör auf Dauer Stressfaktoren. Gönnen Sie ihren Ohren daher immer wieder länger anhaltende Ruhepausen ohne Belastung. Schon ein Spaziergang im Park entlastet die Ohren - natürlich ohne musikalische Begleitung.

* Bei der Verwendung von Kopfhörern, die direkt in der Ohrmuschel getragen werden, steigt der Schallpegel noch einmal deutlich an. Verwenden Sie daher Kopfhörer, die über die Ohrmuscheln gelegt werden. Damit schonen Sie Ihr Ohr und sind gleichzeitig trendbewusst. Denn die Kopfhörer sind seit kurzem in modischen Farben und Designs erhältlich.

* Überprüfen Sie Ihre Hörfähigkeit mindestens einmal im Jahr. Das können Sie sowohl online bequem von zu Hause aus unter www.central.de/hoertest tun als auch bei jedem Hörgeräteakustiker oder Hals-Nasen-Ohren-Arzt.

Quelle: Pressemeldung Generali Deutschland Holding AG

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