Landesarbeitsgemeinschaft Schlaganfall-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt gegründet
In Magdeburg ist eine Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Schlaganfall-Selbsthilfe gegründet worden. Ziele der neuen LAG sind eine engere Vernetzung der Selbsthilfegruppen im Bundesland Sachsen-Anhalt sowie eine gezieltere Interessensvertretung gegenüber politischen und medizinischen Institutionen in dem Bundesland. Darüber hinaus dient die LAG der Koordination, Betreuung und dem Ausbau der Schlaganfall-Selbsthilfe in Sachsen-Anhalt. Mit Angela Bertling aus Magdeburg, Gerhard Gautzsch aus Halle, Holger Hildebrand aus Schönebeck und Eberhard Lawrenz aus Dessau wurden vier Sprecher gewählt.
"Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unterstützt die Gründung dieser Landesarbeitsgemeinschaft und wird auch bei weiteren Initiativen in anderen Bundesländern aktiv behilflich sein. So kann die Entwicklung und Steuerung der Schlaganfall-Selbsthilfe auch in Zukunft erfolgreich fortgeführt werden", erklärt Stefan Stricker, Koordinator der Schlaganfall-Selbsthilfe der Stiftung.
Im Laufe der letzten 10 Jahre ist die Anzahl der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen auf 470 Gruppen angestiegen. Dies erfordert eine Organisationsebene zwischen der Stiftungszentrale in Gütersloh und den einzelnen Selbsthilfegruppen vor Ort, um den unterschiedlichen Anliegen gerecht zu werden. " Die Landesarbeitsgemeinschaften werden das Bindeglied zwischen der Stiftung und den Selbsthilfegruppen Ort", sagt Stefan Stricker
"Insbesondere nach einem Schlaganfall ist die Selbsthilfe ein wichtiger Baustein der Nachsorge, da dieser die Menschen auf vielfältige Weise trifft. Deshalb ist es wichtig, dass wir gut funktionierende Organisationsstrukturen aufbauen" erklärt Eberhard Lawrenz von der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Dessau.
Quelle: Pressemeldung Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
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