70% aller Ertrunkenen waren älter als 45

25.08.2009 | Wiesbaden
Insgesamt 351 Menschen sind im Jahr 2007 bei Unfällen durch Ertrinken oder Untergehen gestorben. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) mit. 70% der Personen waren über 45 Jahre alt. Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren stellten mit knapp 12% nur einen kleinen Teil der Fälle. Im Vergleich zum Vorjahr sind 2007 rund 16% weniger Menschen ertrunken.

Durch Ertrinken starben weit mehr Männer als Frauen. Über 71% der Verstorbenen (250 Personen) waren Männer, 29% Frauen.

45% (158 Personen) der tödlichen Unfälle durch Ertrinken und Untergehen ereigneten sich in der wärmeren Jahreszeit von Mai bis August. Nimmt man den im Jahr 2007 sehr warmen April noch dazu, erhöht sich die Zahl in der Badesaison auf 198 Personen und somit auf gut 56%.

Quelle: Pressemeldung Statistisches Bundesamt

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